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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ukrainische Armee hat Drittel ihrer Bradley-SPZs verloren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ukrainische Armee hat Drittel ihrer Bradley-SPZs verlorenQuelle: Legion-media.ru © Lehtikuva
  • 29.02.2024 15:16 Uhr

    15:16 Uhr

    Exklusiv: Flüchtlinge aus Awdejewka berichten aus russischem Unterbringungszentrum

    Nach Beginn des Konflikts in der Ukraine waren Hunderte von Menschen gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und aus Awdejewka zu fliehen, da die Stadt für die ukrainische Armee zu einem strategisch wichtigen Punkt im Donbass wurde. Viele Flüchtlinge aus Awdejewka wurden in russischen Unterbringungszentren aufgenommen. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij hat eines dieser Zentren besucht und mit den Menschen gesprochen.

  • 14:54 Uhr

    Medienbericht: Ukrainische Streitkräfte haben Drittel ihrer Bradley-SPZs verloren

    Ein Drittel der an die ukrainischen Streitkräfte gelieferten Bradley-Schützenpanzer aus US-amerikanischer Produktion soll bei den Kampfhandlungen verloren gegangen sein. Dies berichtet The National Interest.

    Insgesamt seien 186 Bradleys an die ukrainische Armee übergeben worden. Davon seien jedoch bereits 68 zerstört, beschädigt oder aufgegeben worden. Das russische Militär stelle die Kampffahrzeuge sicher und untersuche sie anschließend auf Mängel.

  • 14:52 Uhr

    Berlin lehnt westliche Truppen in der Ukraine ab: "Macron hat wenig internationale Unterstützung"

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat kürzlich den Einsatz westlicher Bodentruppen in der Ukraine in den Raum gestellt. Bei einer Bundespressekonferenz am Mittwoch hat sich der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Hebestreit, von dieser Position offiziell distanziert. Macron habe damit eine Haltung markiert, für die es ansonsten "wenig internationale Unterstützung" gebe. "Und Deutschland gehört zu der großen Gruppe derer, die das in diesem Fall anders sehen", so der Regierungssprecher.

  • 14:30 Uhr

    China bietet Vermittlerrolle zur Beilegung der Ukraine-Krise an

    Chinas Außenministerium hat den Besuch eines hochrangigen Regierungsmitglieds in Russland angekündigt. Wie Außenamtssprecherin Mao Ning auf einer Pressekonferenz erklärte, werde der Eurasien-Sonderbeauftragte Li Hui am 3. März nach Moskau reisen, um in der Ukraine-Krise Brücken für Friedensgespräche zu bauen. Mao betonte:     

    "China ist der Meinung, dass das Fortdauern der Ukraine-Krise den gemeinsamen Interessen der internationalen Gemeinschaft widerspricht. Daher ist das Hauptziel der jetzigen Shuttle-Diplomatie, einen Konsens über die Beilegung des Konfliktes zu erreichen."

    Darüber hinaus erklärte die Diplomatin, dass Peking bereit sei, auch weiterhin eine besondere Rolle bei der Regelung des Konfliktes zu spielen.     

    Im Frühling 2023 hatte Li im Rahmen der chinesischen Friedensbemühungen Kiew, Warschau, Paris, Berlin, Brüssel und Moskau besucht. Zu einem Durchbruch kam es aber nicht.

  • 14:08 Uhr

    Exklusiv: Helden der militärischen Sonderoperation – Oberstleutnant Wladimir Fedotow

    Ob auf Abruf oder freiwillig: Aus ganz Russland nehmen Menschen an der militärischen Sonderoperation teil, um dem seit zehn Jahren andauernden Blutvergießen im Donbass ein Ende zu setzen. RT DE interviewt Militärangehörige, die sich im Laufe der Kampfhandlungen besonders hervorgetan haben. Heute erzählt der Oberstleutnant Wladimir Fedotow seine Geschichte.

  • 13:39 Uhr

    Gouverneur meldet Angriffe auf 18 Ortschaften in Gebiet Belgorod

    Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des russischen Grenzgebiets Belgorod, veröffentlicht täglich auf Telegram Statistiken über Angriffe der ukrainischen Armee auf Orte nahe der Grenze.

    Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär am 28. Februar 18 Ortschaften in sieben Kreisen angegriffen habe. Insgesamt seien 88 Geschosse auf die Orte abgefeuert worden. Fünf weitere Sprengsätze seien von unbemannten Luftfahrzeugen abgeworfen worden. Der Politiker meldet darüber hinaus Angriffe mit drei Kamikaze-Drohnen. Drei weitere ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge seien von der russischen Luftabwehr zerstört worden. Zudem habe man eine abgestürzte ukrainische Drohne entdeckt und unschädlich gemacht.

    Nach Angaben von Gladkow gebe es weder Todesopfer noch Verletzte. Er berichtet aber über Sachschäden an mehreren Orten. Durch die Angriffe seien zwei Bagger, ein Lkw und zwei Stromleitungen in Mitleidenschaft gezogen worden. Infolge der Abwehr einer Drohnenattacke sei in der Siedlung Rasumnoje ein Treibhaus beschädigt worden.

  • 13:13 Uhr

    Neuseeland verhängt neue Sanktionen gegen Russland

    Wie der neuseeländische Außenminister Winston Peters bekanntgibt, hat seine Regierung Sanktionen über weitere 45 natürliche und 16 juristische Personen aus Russland verhängt. Außerdem habe Wellington Preisobergrenzen für Öl aus Russland festgesetzt und Exporte sanktionierter Waren nach Russland und Weißrussland verboten.

  • 12:55 Uhr

    Heusgen hält Argumente gegen Taurus-Lieferung für nicht stichhaltig

    Trotz des klaren Neins von Bundeskanzler Olaf Scholz hofft der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz Christoph Heusgen weiter auf eine Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern aus Deutschland an die Ukraine. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) zitiert ihn mit den Worten:

    "Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass dieses Nein nicht endgültig ist, zumal die vorgetragenen Argumente nicht stichhaltig sind: Südkorea hat den Taurus im Einsatz ohne Bundeswehrsoldaten und auch die Ukrainer können mit modernen Waffen umgehen."

    Bisher hätten sich die Ukrainer strikt daran gehalten, russische Stellungen nur auf dem international anerkannten ukrainischen Gebiet anzugreifen. Sie wüssten, dass ein Verstoß einen Vertrauensverlust mit sich bringen würde.

    Heusgen kommentierte auch Äußerung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, wonach westliche Truppen in die Ukraine geschickt werden könnten. Dem Chef der Münchner Sicherheitskonferenz zufolge sollten diese Worte "nicht künstlich hochgespielt werden".

    "Wichtig ist die Bereitschaft zur weiteren massiven Unterstützung der Ukraine mit Munition und Waffen. Darauf kommt es an."

  • 12:33 Uhr

    VIDEO: Russische Streitkräfte nehmen Petrowskskoje nahe Awdejewka unter Kontrolle

    In einem vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Video verkündet Alexander Sawtschuk, der der Pressechef des Truppenverbands Mitte, die Einnahme des Dorfes Petrowskoje in der Volksrepublik Donezk.

    Sawtschuk erklärt, dass der Gegner bis zu 165 Soldaten verloren habe. Des Weiteren seien vier Panzer, zwei Bradley-Kampffahrzeuge, ein gepanzerter US-Mannschaftstransporter vom Typ M113 sowie drei Haubitzen zerstört worden. Zudem habe die russische Flugabwehr 52 ukrainische Drohnen abgeschossen.

  • 12:09 Uhr

    Verdacht auf Spionage – Festnahmen in LVR

    Laut eigenen Angaben hat der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation (FSB) in der Volksrepublik Lugansk zwei Ortsansässige festgenommen, die für die Ukraine spioniert haben sollen.

    Wie aus einer am Donnertag verbreiteten Pressemitteilung der örtlichen FSB-Abteilung hervorgeht, hätten die beiden Verdächtigen Informationen über Standorte von Personal und Technik der russischen Streitkräfte gesammelt und an die ukrainischen Geheimdienste weitergeleitet. Bei den Festgenommenen handele es sich um einen Mann und eine Frau.

    Nach Angaben der Behörde habe die Übergabe dieser Aufklärungsdaten Russlands Sicherheit gefährdet. Der Festgenommene habe zudem über Onlinedienste dazu aufgerufen, russische Armeeangehörige zu töten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.